Selbststromversorgung #2 – die Idee mit der Eigenstromerzeugung

Als Möglichkeiten der Stromerzeugung kommen Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (BHKW) oder Solaranlagen in Frage. Mini BHKW’s sind sehr interessant, setzen aber einen großen Investitions- und Wartungsbedarf voraus. Die neben der elektrischen Energie entstehende Wärme muss aber genutzt werden. Da meine vorhandene Heizungsanlage tadellos funktioniert und wir durch eine gute Dämmung auch nur einen geringen Heizkostenbedarf habe, kommt diese Art für mich im Moment nicht in Frage.
Durch die Verringerung der Einspeisevergütung sind neue und größere Solaranlagen nur wirklich dann rentabel, wenn man nicht selbst genutzten Solarstrom irgendwo zwischenspeichert. Auch solche Solaranlagen mit Batteriespeicher sind sehr kostspielige Anschaffungen.
Ich werde den Versuch mit selbst aufgestellten Solarmodulen starten, die direkt in den eigenen Stromkreis einspeisen. Dafür ist keine Anmeldung eines Gewerbes oder eine zusätzlich Genehmigung erforderlich.

In Sachsen gab es im Jahr 2017 insgesamt 1630 Sonnenstunden. Rein rechnerisch also 4,46 Stunden am Tag. Mit einem 300 Wattmodul könnte man wenigstens einen Teil tagsüber vom Grundverbrauch erzeugen. Da auch ohne als Sonnenstunde gezählte Tageszeit Strom erzeugt wird, nehme ich an, dass auch noch mehr zu erwarten ist.

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