Selbststromversorgung #3 – die Kosten der angeschafften Geräte

  • Solarmodul Modell „Solarwatt 260 Watt“ über Ebay Kleinanzeigen – 100 Euro
  • Modulwechselrichter EVT 248 über Ebay – 138 Euro
  • 6mm² Solarkabel 2 x 5m von Amazon – 12 Euro

  • AVM Fritz!Dect 210 Steckdose – für die Aufzeichnung und Messung der Erzeugung

Diese über die Fritzbox schalt- und konfigurierbare Steckdose eignet sich auch sehr gut für die Erfassung und Erkennung vom elektrischen Verbrauch einzelner Geräte des Haushalts. Ich hatte zwar noch ein älteres Energiekostenmessgerät aus 2005, das konnte den Verbrauch einigen Verbrauchern nicht korrekt ermitteln. Es zeigt viel zu wenig an. Möglichweise kann es Geräte mit getakteten Netzteilen nicht richtig messen.

Beim Modulwechselrichter habe ich die olle originale AC Steckverbindung abgeschnitten und einen richtigen Schutzkontaktstecker geklemmt. Dieser steckt nun, wie oben zu sehen ist,  in der Fritz!DECT. Nirgendwo gab es zu vernünftigen Preise einen passenden Steckanschluss. Der Modulwechselrichter ist für eine maximale Leistung von 300W ausgelegt. Er analysiert die vorhandene 230 Volt Netzspannung und wandelt die durch das Solarmodul erzeugt Solare Spannung von 24 Volt Gleichspannung so um, dass diese in das eigene Netz als Unterstützung geliefert wird. Die LED blinkt dabei auf. Ein einfache grüne Blinken bedeutet, dass bis 1A Solarstrom fließt. Ein Doppelblinken bedeutet 2A und man mag es kaum glauben, dreimal grünes Blinken bedeutet 3A. Der Modulwechselrichter kann Ströme bis 9A verkraften.

Die Fritz!DECT Steckdose 200 oder 210 kann aber auch wunderbar die erzeugte Energie des Solarmoduls erfassen, speichern und loggen. Das werde ich hier bei meinen Versuchen nutzen. Die Anzeige der Leistung erfolgt mit einer Auflösung von 0,5 Watt.

2 Gedanken zu “Selbststromversorgung #3 – die Kosten der angeschafften Geräte

  1. Stef Malle sagt:

    Gefällt mir. Zufällig über diese Seite gestolpert. Da ich das gleiche Interesse hab und mich gerade in das Thema einarbeite, freu ich mich über weitere Beiträge. Ich werde eine ähnliche bis gleiche Konfiguration wählen. Da mein Standort etwas weiter südlich ( südliches Österreich ), sind die Ertragsunterschiede sicher interessant. Was Strompsargeschichten betrifft arbeite ich seit gut 3 Jahren an der Optimierung. Wie haben im Privathaus ( 400m2) unsere Firma mit Server und Zeug. Eine Hackgutanlage und vieles Anderes mehr. Zur schlimmsten Zeit 22000 kwh pro Jahr. Nach der Optimierung liegen wir dezeit bei 10500.
    lg. Stef Malle

  2. Jens sagt:

    Vielen Dank für Ihre Zeilen. Eine Optimierung ist immer der beste Weg die Dauerstromfresser zu beseitgen. Erstaunlich wie weit Sie den Verbrauch gesenkt haben. Wenn es wieder wärmer wird, werde ich mir auch mal die 17 Jahre alten Stromversorgungen der Garagentorantriebe ansehen. Da sind bestimmt einfache Trafos verbaut die man durch stromsparende Schaltnetzteile ersetzen kann. Morgen geht bei mir eine zweite Zelle ans Netz. Die eine kleine 260 Watt Zelle hatte bei mir beeindruckende mehr als 10% vom Tagesverbrauch erzeugt.
    herzliche Grüße Jens

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